Jahresbrief 2017

Auch in diesem Jahr haben wir wieder für Sie den Jahresbrief zusammengestellt und einige Inpressionen, in Form von Bildmaterial, beigefügt.
Wir berichten von der Mitgliederversammlung im Februar diesen Jahres, der  Singegruppe/Plattsnacker in Zusammenarbeit mit den Plattdeutschkinder, der AG Stadtgrün, von Jubiläen und der Arbeitsgruppe Regionalgeschichte.
An dieser Stelle muss auch mal ein persönliches Lob an Frau Harmel und Frau Joachim ausgesprochen werden. Ihre unermüdliche Arbeit ist es zu verdanken, das der Fritz-Hagen-Ehrenpreis in diesem Jahr an Emmy Oelsner aus SANDAU verliehen wurde. Auch unsere Singegruppe hatte es in diesem Jahr nicht leicht, musste doch noch der schmerzliche Verlust von Frau Bartels verarbeitet werden.
Unsere Regionalgeschichtler organisierten auch im vergangenen Jahr wieder eine interessant Wintervortragsreihe.

Links ist der BUGA-Wegweiser zusehen und recht der Entwurf für die neu-gestalteten „Havelberger Wegweiser“. Entwurf: Frank Ermer

Spenden Aufruf – „HAVELBERGER WEGWEISER“
Wir rufen alle Havelberger und Freunde des Heimatvereins in nah und fern zur Spendenaktionen (hier als pdf-Datei) „HAVELBERGER WEGWEISER“ auf.
Aus dem alten Wegeleitsystem der BUGA 2015, sollen die neuen „HAVELBERGER WEGWEISER“ entstehen. Sie sollen durch eine neue Farbegestaltung mit den schon vorhandenen Informations- säulen harmonieren und somit ein einheitliches Stadtbild bilden. Eine wegweisende Funktion zu historischen Bauten, öffentlichen Gebäuden, medizinischen Einrichtungen und Verkaufsstätten ist das Ziel.

Typisches Holzhaus in der Kolonie Alexandrowka – Foto: Frank Ermer

Ein Höhepunkt im Vereinsleben ist immer eine gemeinsame Reise zu unternehmen. So führte uns unsere diesjährige Exkursion in die Landeshauptstadt des Bundeslandes Brandenburg, nach Potsdam. Wir besuchten unter anderen die UNESCO Weltkultur-erbestätte „Alexandrowka“ und im  Krongut BORNSTEDT ließen wir es uns zum Mittagstisch schmecke. Mit der  MS Sanssouci folgte am Nachmittag noch eine Seenrundfahrt mit Kaffee und Kuchen, bevor es wieder Richtung HAVELBERG ging.

Im Anhang der diesjährige Jahresbrief 2017 und der Arbeitsplan 2018 (jeweils als pdf-Datei).

Jahresbrief 2016

Die Nachbildung der Seejungfrau hängt am Giebel der Havelstraße 44. Foto: Andrea Schröder

Die Nachbildung der Seejungfrau hängt am Giebel der Havelstraße 44.               Foto: Andrea Schröder

Hier finden Sie wie in jedem Jahr, den Jahresbrief 2016 (hier als pdf-Datei), rund um den Heimatverein, mit Informationen zu Veranstal-tungen und Ereignissen aus dem vergangenen Kalenderjahr. Auch im vergangenen Jahr fanden wider zahlreiche Veranstaltungen in und um Havelberg und der Prignitz mit der Singegruppe, den Plattdüüt-schen und der plattdeutschen Schülergruppen statt. Ein beson-deres Augenmerk ist in diesem Jahr, dem 300-jährigen Jubiläum des Treffens von König Friedrich Wilhelm I. mit Zar Peter I. im November 1716 in Havelberg gewidmet. So konnte das Flachbildrelief der Seejungfrau als Replikat wieder in der Havelstraße 44 angebracht werden. An dieser Stelle sei noch einmal den Kameraden der FFW Havelberg und der Firma HTI GmbH für die großartige Unterstützung ein besonderer Dank ausgesprochen.
Wir rufen alle Havelberger und Freunde des Heimatvereins zu zwei Spendenaktionen auf. Zum einen geht es immer noch um das Spätheimkehrer-Denkmal, welches auf dem Domfriedhof eine neue Heimat finden soll. Zum anderen soll das BUGA-Wegeleitsystems wieder aufgestellt werden und den Havelberger und seinen Gästen wieder durch unsere Stadt begleiten.
Im Anhang des diesjährigen Jahresbriefes befinden sich der Arbeitsplan 2017 und die Einladung an alle Mitglieder zur Mitgliederversammlung am 25. Februar 2017.

Seit 25 Jahren für die Stadt im Einsatz

Text u. Bild von Andrea Schröder
Volksstimme, 23. Mai 2016, Seite 17, Elb-Havel-Echo

Heimatverein feiert sein Jubiläum / Ehrenmitgliedschaft für die 96-jährige Käthe Lörzer

Sie ist fester Bestandteil des Heimatvereins und trägt die Heimatliebe in Musik und Texten auch über die Stadtgrenzen hinaus: Die plattdeutsche Singegruppe. Leiterin Margarete Bartels (rechts) wurde zum Jubiläum mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Hansestadt geehrt.

Sie ist fester Bestandteil des Heimatvereins und trägt die Heimatliebe in Musik und Texten auch über die Stadtgrenzen hinaus: Die plattdeutsche Singegruppe. Leiterin Margarete Bartels (rechts) wurde zum Jubiläum mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Hansestadt geehrt.

Seit 25 Jahren engagiert sich der Heimatverein Havelberg für die Stadt und die Menschen, die hier wohnen. Einen Rückblick auf das Erreichte und die nächsten Ziele gab es beim Jubiläumsfest am Freitag im Mühlenholz.

Unter den Eichen auf der Terrasse des Gasthauses Mühlenholz begrüßte der Vorsitzende des Heimatvereins Havelberg Hans-Jürgen Nisch die Mitglieder des Heimatvereins sowie Gäste, zu denen Bürgermeister Bernd Poloski, Stadtratsvorsitzender Wolfgang Schürmann, Sozialausschussvorsitzende Doreen Müller sowie Vertreter von  Vereinen gehörten. Ein besonderes Willkommen galt dem einstigen Vorsitzenden Thomas Krispin, der den Verein  von 1999 bis 2011 geleitet hatte. Ein Gruß ging an den ersten Vorsitzenden Herbert Stertz und weitere Mitglieder, die nicht anwesend sein konnten.

Gina Weis, Sarah Neumann und Theresa Klingenschmidt von der Plattdeutschgruppe Sandau überbrachten Grüße.

Gina Weis, Sarah Neumann und Theresa Klingenschmidt von der Plattdeutschgruppe Sandau überbrachten Grüße.

Den Anstoß zur Gründung eines Heimatvereins Havelberg hatte der ehemalige Leiter der Touristinfo Detlef Tusk einst gegeben, erinnerte der heutige Vorsitzende an den Beginn. Im Januar 1991 gab es im Prignitz-Museum mit 30 Teilnehmern die Gründungsversammlung. Herbert Stertz übernahm nicht nur den Vorsitz, der ehemalige  Lehrer setzte sich auch für die Fortsetzung der Heimatheftreihe ein. Inzwischen ist diese allerdings seit einigen Jahren eingestellt. Ehrenvorsitzender war Pfarrer i.R. Hans-Joachim Fincke. Zehn Jahre nach seiner Gründung hatte der Verein rund 250 Mitglieder. Heute sind es genau 203 – neue Mitstreiter sind immer willkommen, so der Arzt im Ruhestand, der als langjähriger Vize 2015 den Vorsitz übernommen hatte.
Der Heimatverein hat viel zur Verschönerung Havelbergs beigetragen. Der stellvertretende Vorsitzende Frank Ermer hatte darüber erst vor kurzem einen Vortrag gehalten (die Volksstimme berichtete). Inklusive Fördergeldern wurden 66 427

Stadtratsvorsitzender Wolfgang Schürmann (rechts) gratulierte dem Chef des Heimatvereins Hans-Jürgen Nisch zum Jubiläum.

Stadtratsvorsitzender Wolfgang Schürmann (rechts) gratulierte dem Chef des Heimatvereins Hans-Jürgen Nisch zum Jubiläum.

Euro investiert. Unter anderem in die Sanierung der Dommauer, die Gestaltung der Fassade am Giebel des Kreisgebäudes in der Genthiner Straße, die Sanierung des Kriegerdenkmals in Toppel, das Aufstellen des Schifferdenkmals an der Uferpromenade und das Denkmal für die alte Sandauer Brücke. Diverse Bänke wurden vom Heimatverein gesponsert und so Oasen zum Verweilen geschaffen. Ein Blickfang sind die lebensgroßen Fische an der Bauhoffassade in der Genthiner Straße. Nach der Buga kümmert sich der Heimatverein um die Pflege des alten Domfriedhofes als Parkanlage. Die Arbeitsgruppe Stadtgrün sorgt sich seit Jahren um ein schönes Aussehen der Stadt.
Eine feste Säule sind die Plattdeutschgruppe und die plattdeutsche Singegruppe, die die Sprache und ihre Verbundenheit zur Heimat weit über die Stadtgrenzen hinaus tragen. Stellvertretend für alle, die sich dort engagieren, wurde die Leiterin der Singegruppe, Margarete Bartels, mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Hansestadt geehrt (die Volksstimme berichtete). Zum Ehrenmitglied des Heimatvereins wurde

Käthe Lörzer ist nun Ehrenmitglied im Heimatverein

Käthe Lörzer ist nun Ehrenmitglied im Heimatverein.

Käthe Jankowski (Lörzer) bestimmt. Die Havelbergerin, die im nächsten Monat ihren 97. Geburtstag feiert, bereicherte viele Jahre die Plattdeutschnachmittage mit Texten aus dem Ostpreußischen.
Für dieses Jahr bereitet der Heimatverein das Anbringen einer Nachbildung der „kleinen Seejungfrau“ an der Bahnhofstraße 44 vor – Zar Peter soll einst das Original der Galionsfigur angefertigt haben. Außerdem wird das Spätheimkehrerdenkmal auf dem Jungfernfriedhof saniert.
Hans-Jürgen Nisch richtete seinen Dank an alle, die den Heimatverein unterstützen, und vor allem an die Vorstandsmitglieder. Er ermunterte, die ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Stadt weiter mit viel Freude zu leisten.

Jahresbrief 2015

Logo-Heimatverein Havelberg e.V. 2015-transparentDen Jahresbrief 2015 des Heimatvereins mit Informationen zu Veranstaltungen in Havelberg und Prignitz z.B. mit der Singegruppe, den Plattdüütschen und der plattdeutschen Schülergruppen. Infos zur Pfand-Bon-Spende vom EDEKA zur Erstellung einer Info-Tatel und vom Sponsoring der Tischlerei Andersch und der Firma HTI GmbH. Die Spendenaktionen für das Denkmal der Spätheimkehrer lief auch 2015. Alles wissenswerte, zu geplanten Veranstaltungen im Jahr 2016 und dem was 2015 noch so alles geschah können Sie hier als pdf-Datei nachlesen. (wird im neuen Fenster/Tab geöffnet)

Jahresbrief 2014

Den Jahresbrief 2014 des Heimatvereins mit Informationen zu Veranstaltungen in Havelberg und Prignitz z.B. mit Singegruppe und Plattdüütschen, Infos zur Bundesgartenschau, Anpflanzungen, plattdeutsche Schülergruppen, Exkursion nach Berlin, Spendenaktionen, u.a. Denkmal des Spätheimkehrers auf dem Jungfernfriedhof etc. können Sie hier als pdf-Datei nachlesen
(wird im neuen Fenster/Tab geöffnet)