Jahresbrief 2011

Den Jahresbrief 2011 des Heimatvereins mit Informationen zu Veranstaltungen in Havelberg und Prignitz z.B. mit Singegruppe und Plattdüütschen, Schifferverein, Arbeitsgemeinschaft Stadtgrün, Vorschlägen für die BUGA, Anpflanzungen, Giebelwand in der Genthiner Straße, plattdeutsche Schülergruppen, Exkursion ins Havelland (Paretz, Ribbek), Spendenaktionen etc. können Sie hier als pdf-Datei nachlesen
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Jahresbrief 2009

Den Jahresbrief 2009 des Heimatvereins mit Informationen zu Veranstaltungen in Havelberg und Prignitz z.B. mit Chor und Plattdüütschen, Schifferverein, Exkursion, Fahrten u.a. zur Bundesgartenschau nach Schwerin, Marwitz-Denkmal, CD-Veröffentlichung der Singegruppe, Buch über die Kinder der Havelstraße, Spendenaktionen, etc. können Sie hier als pdf-Datei nachlesen
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Jahresbrief 2008

Den Jahresbrief 2008 des Heimatvereins mit Informationen zu Veranstaltungen in Havelberg und Prignitz z.B. mit Chor und Plattdüütschen, Schifferverein, Problemen der Havelrenaturierung, Exkursion, Fahrten, Spendenaktionen, Instandsetzung der historischen Domplatzmauer dank der vielen Stiftersteine,  etc. können Sie hier als pdf-Datei nachlesen
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Jahresbrief 2007

Den Jahresbrief 2007 des Heimatvereins mit Informationen zu Veranstaltungen in Havelberg und Prignitz z.B. mit Chor und Plattdüütschen, Schifferverein, Fahrten, Spendenaktionen, wie ging es voran mit der Mauersanierung zwischen Krankenhaus und Dom, etc. können Sie hier als pdf-Datei nachlesen
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Schifferverein lädt zum Gespräch ein

Text:           Herbert Stertz
Archivfoto: Andrea Schröder
Volksstimme, 2. Februar 2006, Elb-Havel-Echo

Schifferverein lädt zum Gespräch ein

Die Havel soll auch künftig für größere Schiffe befahrbar bleiben Das fordern Havelberger im Zuge der Diskussion um die Pläne zur Havelrenaturierung. Archivfoto: Andrea Schröder

Die Havel soll auch künftig für größere Schiffe befahrbar bleiben Das fordern Havelberger im Zuge der Diskussion um die Pläne zur Havel -renaturierung. Archivfoto: Andrea Schröder

   Was bringt die Renaturierung der Havel unserer Stadt? Zu dieser Frage lädt der

Havelberger Schifferverein zu einem Gespräch ein, das am morgigen Freitag, dem 3. Februar, stattfindet. Und zwar ab 19 Uhr in der Gaststätte „Bella Vista“ am Dom.
Wenn man in den Unterlagen der Befürworter der Rückführung der Havelregion fast in den Urzustand blättert, ist man überrascht, mit welcher Akribie das Projekt bereits ausgearbeitet und zum Teil überzeugend dargestellt ist. Der Naturfreund wiegt bedächtig seinen Kopf und sagt sich: Sieh mal einer an, sie haben aber auch an alles gedacht: Sie versprechen uns ein Naturparadies mit magnetischer Wirkung für den Touristenstrom.
Wir leben jedoch in einem Staat mit demokratischer Verfassung, die es ermöglicht, für alle Entscheidungen auch Gegenargumente ins Spiel zu bringen, und bietet auch die .Möglichkeit, diese auf irgendeinem Wege durchzusetzen. Zu stellen wäre die Frage, ob sich die Veränderungen auch für die Bevölkerung auszahlen. Drum ist es an der Zeit, das Thema endlich einmal mit einem Forum zur Diskussion zu stellen. Ein erster Anlauf soll die Gesprächsrunde morgen Abend am Dom sein.
Dazu nur einige Gedanken: Ist es nicht ein Widerspruch, auf der einen Seite der Natur freien Lauf einzuräumen, andererseits aber Scharen von Touristen in die Schutzgebiete zu lotsen, von denen man nicht weiß, wie man es bewerkstelligen soll, sie zu überwachen.
Ist es nicht ein Widerspruch, einerseits für die Reinheit der Luft einzutreten, zum anderen aber das umweltfreundlichere Verkehrsmittel – die Schifffahrt – nach Möglichkeit auszuschalten?
Sind im Zuge der bisher erfolgten wasserwirtschaftlichen Maßnahmen nicht Biotope entstanden, die durch das Renaturierungsprojekt wieder zerstört werden könnten?
Und überhaupt: Wollen wir durch den Rückfall in mittelalterliche Verhältnisse wirklich die wirtschaftliche Entwicklung unserer arg gebeutelten Region voranbringen? Will man letztes tun, baut man neuerdings zuerst die Infrastruktur des Fördergebietes aus, und das beginnt mit dem Ausbau der Verkehrswege. Die Havel ist einer in der Endkonsequenz auch der umweltfreundlichste! Über all das sollte endlich mal gesprochen werden. Die Vertreter des aussterbenden Schifferstandes laden ein.