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SUMMARY:Vortragsveranstaltung über den Sensationsfund am „Königsgrab Se
 ddin“
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder und Freunde des Heimatvereins\,\nich möchte e
 uch über die ersten Veranstaltungen des Stadt- und Regionalmuseums Perleb
 erg im kommenden Jahr 2024 informieren.\nDie Informationen wurden uns von 
 der Museumsleiterin A. Pöpplau übermittelt.\nLiebe Freunde des Hauses\,\
 nvor vier Monaten sorgte der Sensationsfund in der Nähe des „Königsgra
 bes" Seddin für deutschlandweite Schlagzeilen.\nDie Ausgrabungen werden b
 ei der folgenden Vortragsveranstaltung\, zu der wir Sie recht herzlich ein
 laden möchten\, ausführlich erläutert:\nDie „Halle des Königs"?\nVor
 tragsabend zu den aktuellen Ausgrabungen im direkten Umfeld des „Königs
 grabes" von Seddin\n18. März 2024\, 19 Uhr\nAula des Gottfried-Arnold-Gym
 nasiums in der Puschkinstraße 13 (Haus I) in Perleberg\nAm 18. März um 1
 9 Uhr lädt das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg in Kooperation mit den
  Zentralen Archäologischen Orten (ZAO) zu einem weiteren archäologischen
  Vortragsabend ein.\nUnter dem Titel „Die „Halle des Königs"? Aktuell
 e Ausgrabungen im direkten Umfeld des „Königsgrabes" von Seddin" referi
 eren Prof. Dr. Franz Schopper\, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes
  für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM)\, und Dr. I
 mmo Heske\, Kustos der Lehrsammlung des Seminars für Ur- und Frühgeschic
 hte der Georg-August-Universität Göttingen\, in der Aula des Gottfried-A
 rnold-Gymnasiums in der Puschkinstraße 13 (Haus I) in Perleberg.\nSeit Fe
 bruar 2023 erforschen das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege un
 d das Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität G
 öttingen das Gelände nahe des Seddiner „Königsgrabes".\nGeleitet wird
  das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt 
 „Siedlungsumfeld Seddin (SiSe)" vom brandenburgischen Landesarchäologen
  Prof. Dr. Franz Schopper und von Dr. Immo Heske von der Universität Göt
 tingen.\nGleich zu Beginn mit der ersten Grabungskampagne im März 2023 ge
 lang die herausragende Entdeckung eines Hausgrundrisses. Die Größe und B
 edeutung machten es erforderlich\, die Ausgrabung zuerst wieder zu verfül
 len und dann später "richtig" auszugraben. Im November des vergangenen Ja
 hres wurde in etwa 250 Meter Entfernung des bekannten „Königsgrabes" de
 r monumentale Grundriss freigelegt.\nMit einer Länge von 31 Metern und ei
 ner Breite von knapp 10 Metern handelt es sich um die größte bekannte Ve
 rsammlungshalle der nordischen Bronzezeit. Das sogenannte "Wandgräbchenha
 us" wurde aus großformatigen Steinen\, Holzbohlen und einem Flechtwerk mi
 t Lehmverputz errichtet. Es fügt sich gut in die Hausbaulandschaft seiner
  Zeit\, zeigt dann aber auch völlig einzigartige Baustrukturen.\nDank der
  Radiokohlenstoffdatierung konnte der Fund in die Zeit vom 10. bis zum 9. 
 Jahrhundert datiert werden. Der Bau ist somit nur geringfügig älter als 
 der um 800 v. Chr. errichtete monumentale Grabhügel.\nNeben einer Feuerst
 elle in der westlichen Gebäudehälfte wurde an der nördlichen Längswand
  ein Miniaturgefäß gefunden\, das Ähnlichkeiten zu dem im Jahr 1899 bei
  der Entdeckung des „Königsgrabes" geborgenen Doppelkonus aufweist (ein
 e Replik befindet sich im Stadt- und Regionalmuseum) und vermutlich für e
 ine rituelle Opferung verwendet wurde.\nDer Eintritt kostet für den Abend
  5 €\, ermäßigt 3 €.\nBitte melden Sie sich für eine bessere Planun
 g vorher unter der Telefonnummer (03876) 781 422 oder per E-Mail unter mus
 eum@stadt-perleberg.de an.\nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünsche
 n Ihnen ein schönes Wochenende!\nMit freundlichen Grüßen\nim Auftrag\nF
 rau A. Pöpplau\nMuseumsleiterin
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