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 -des-ersten-weltkrieges-auf-dem-territorium-sachsen-anhalts/
SUMMARY:Die Kriegsgefangenenlager des Ersten Weltkrieges auf dem Territoriu
 m Sachsen-Anhalts
DESCRIPTION:Tagung am 3. März 2018\nZwischen 6\,6 und 8 Millionen Soldaten
  gerieten während des Ersten Weltkriegs in Gefangenschaft. Allein auf dem
  Gebiet des Deutschen Reiches befanden sich 1918 2\,4 Millionen Gefangene 
 aus 13 Staaten\, davon über 180.000 auf dem Territorium Sachsen-Anhalts. 
 Zu ihrer Unterbringung waren 1914 in größter Eile zwölf Lager eingerich
 tet worden\, drei für Offiziere (Halle\, Magdeburg und Burg) und neun fü
 r Mannschaften und Zivilisten (Kleinwittenberg\, Merseburg\, Altengrabow\,
  Zerbst\, Quedlinburg\, Gardelegen\, Stendal\, Salzwedel\, Havelberg).\nNe
 ben der Abwesenheit der kämpfenden Männer und dem sich stetig verschärf
 enden Mangel waren die Lager ein wichtiger Teil der Kriegserfahrung jensei
 ts der Front. Aufgeteilt auf unzählige Arbeitskommandos befanden sich Kri
 egsgefangene in nahezu jedem Winkel des Landes. Für die Wirtschaft bedeut
 eten sie eine unverzichtbare Ressource.\nEinige Tausend von ihnen sind in 
 Gefangenschaft verstorben. Ihre Kameraden errichteten ihnen Gedenksteine\,
  die noch heute an das Geschehen vor 100 Jahren erinnern. Von wenigen Ausn
 ahmen abgesehen\, ist über diese Lager\, das Leben und das Schicksal der 
 Gefangenen jedoch nur wenig bekannt.\nDie interdisziplinär angelegte Tagu
 ng bietet erstmals einen breiten Überblick zu diesem Thema. Die Tagung ge
 hört zum Rahmenprogramm der im Kulturhistorischen Museum Schloss Mersebur
 g vom 17.02.-08.04.2018 gezeigten Wanderausstellung „Heimat im Krieg“
   (Flyer - Spurensuche in Sachsen-Anhalt).\nProgramm:\n\n\n\nab 9.00\nA
 nkommen\n\n\n\n9.30\nBegrüßung\, Grußworte\n\n\n9.50\nEinführung (Joh
 n Palatini)\n\n\n\n10.05\n„… eine international buntgemischte Gesells
 chaft …“. Das Kriegsgefangenenlager Merseburg (1914-1921)\n\n\n\n(Jan
  Stenzel\, Kulturhistorisches Museum Merseburg)\n\n\n10.30\nDie Historisch
 en Quellen des Kriegsgefangenenlagers in Quedlinburg (PD Dr. Thomas Wozni
 ak\, Eberhard Karls Universität Tübingen)\n\n\n10.55\nArchäologische Au
 sgrabungen im Kriegsgefangenenlager Quedlinburg (Volker Demuth\, Universi
 tetet i Stavanger)\n\n\n\n \n\n\n11.20\nKaffeepause\n\n\n\n \n\n\n11.35\
 nDie Gründung einer Partisanen-Maschinengewehr-Abteilung im Kriegsgefange
 nenlager Salzwedel – \n\n\n\nÜber den obskuren General der Westrussisc
 hen Befreiungsarmee Fürst Pawel Michailowitsch Bermondt-Awaloff in Salzwe
 del und im Baltikum (Jens Winter\, Altmärkische Verein für vaterländis
 che Geschichte zu Salzwedel e. V. )\n\n\n12.00\nPrivate Ernest Carpenter. 
 Ein persönliches Schicksal im Kriegsgefangenenlager Zerbst (Agnes-Almuth
  Griesbach\, Museum der Stadt Zerbst/Anhalt)\n\n\n12.25\nDas Kriegsgefan
 genenlager Stendal (Simone Habendorf)\n\n\n\n \n\n\n13.00\nMittagspause\n
 \n\n\n \n\n\n14.00\nBesichtigung der Ausstellung „Heimat im Krieg“\n\
 n\n\n14.45\nDas Kriegsgefangenenlager Havelberg und die Situation in der S
 tadt (Frank Ermer\, Vorsitzende Heimaterein Havelberg e.V.)\n\n\n15.10\nD
 as Kriegsgefangenenlager für Offiziere in Magdeburg (Rüdiger Stefanek\,
  Kultur- und Heimatverein Magdeburg e.V.)\n\n\n15.35\nKunst im Lager. Zeic
 hnungen\, Drucke\, Gemälde der Kriegsgefangenen (Christian Drobe\, )\n\n
 \n\n \n\n\n16.00\nKaffeepause\n\n\n\n \n\n\n16.15\n„Le Petit Francais
 “ – eine Lagerzeitung aus dem Kriegsgefangenenlager für Offiziere in 
 Halle (Bjoern Brockhoff\, Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V.)\n\n\n16.4
 0\n„German Horror“. Die Fleckfieber-Epidemie im Kriegsgefangenenlager 
 Kleinwittenberg 1915 und ihre Rezeption\n\n\n\nim Ausland (Florian Thomas
 \, Pflug e.V.\, Wittenberg\, John Palatini)\n\n\n17.05\nZu den Gräbern d
 er Kriegsgefangenen auf dem Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt (Dr
 . Lutz Miehe\, Ministerium für Inneres und Sport Sachsen-Anhalt)\n\n\n\nE
 ingeladen zum Besuch der Tagung sind alle Bürgerinnen und Bürger. Eine T
 eilnahmegebühr wird nicht erhoben. Für den Besuch der Ausstellung sind 2
 € zu entrichten.\nDie Veranstaltung ist eine anerkannte Fortbildung für
  Lehrerinnen und Lehrer (WT-Nr. 2018-063-07).\nOrt: Domgymnasium Merseburg
 \, Domplatz 4 / 06217 Merseburg\n\nLeitung und Kontakt: John Palatini / in
 fo@lhbsa.de / 0345 2928613\nEin Projekt des Landesheimatbundes Sachsen-Anh
 alt e.V. in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V.\, der L
 andeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt\, dem Kulturhistorisc
 hen Museum Schloss Merseburg und dem Merseburger Altstadtverein e.V. Gefö
 rdert durch das Land Sachsen-Anhalt.
CATEGORIES:Tagung,Weitebildung Gäste- und Kirchenführer
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  06217\, Landkreis Saalekreis\, Deutschland
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