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 lattenburg-im-stadt-und-regionalmuseum-perleberg/
SUMMARY:Vortragsabend über die Plattenburg im Stadt- und Regionalmuseum Pe
 rleberg
DESCRIPTION:Die Geschichte der einst markgräflichen Burg beginnt in der Ze
 it der deutschen Besiedlung der Prignitz um 1200. 1319 tritt sie mit ihrer
  ersten urkundlichen Erwähnung in das Licht der Geschichte\, als sie vom 
 Markgrafen Waldemar für 600 Mark Silber an Bischof Reiner von Havelberg u
 nd die dortige Stiftskirche verkauft wurde. Seit dieser Zeit war die Burg 
 dauerhaft bewohnt. Die Havelberger Bischöfe erkoren die versteckt im Wald
  liegende Wasserburg zu ihrer Sommerresidenz und bauten die markgräfliche
  Kernburg nach und nach – seit 1383 im Zusammenhang mit der Entwicklung 
 Wilsnacks als Wallfahrtsort – für diesen Zweck aus.\nMit der Reformatio
 n in der Mark Brandenburg seit 1539\, der folgenden Säkularisierung und d
 em Tod des letzten Havelberger Bischofs Busso II. von Alvensleben 1542 end
 ete die bischöfliche Zeit und Burg und Herrschaft fielen an den Kurfürst
 en Joachim II. Dieser verpfändete sie zunächst 1552 an seinen Oberstkäm
 merer Matthias von Saldern\, um sie ihm dann schließlich 1560 zusammen mi
 t der Stadt Wilsnack erb- und eigentümlich zu verschreiben. Seit dieser Z
 eit bis zu ihrer willkürlichen Enteignung im September 1945 blieb die Fam
 ilie von Saldern Eigentümer der Plattenburg. Sie war es\, die der Burg ih
 r bis heute erhaltenes und so gern von den Besuchern bestauntes archi-tekt
 onisches und baukünstlerisches Gepräge verlieh.\nUnmittelbar nach Kriegs
 ende 1945 war die Plattenburg zunächst vielen Vertriebenen aus dem Deutsc
 hen Osten Notquartier und ein Stück neue Heimat\; ein Gedenkstein von 199
 5 vor dem Knappenhaus erinnert daran. 1946 diente der Rittersaal der Burg 
 gar als Kulisse für den DEFA-Film „Freies Land“. Bald darauf wurde di
 e Burg unterschiedlichsten Rechtsträgern mit ganz verschiedenen Nutzungen
  zugeordnet\, so z. B. der Reichsbahndirektion Halle\, die in der Oberburg
  ein Kinderferienlager eingerichtet hatte\, das bis 1991 existierte. Seit 
 1991 bewirtschaftete der Förderverein gemeinsam mit der Gemeinde die Burg
 \, seit 2000 unterstützt von Pächtern. 1996 gelang es Verein und Gemeind
 e\, alle Besitzanteile an der Burg in die Hand der Gemeinde zusammenzufüh
 ren\, was die bauliche Instandsetzung und Restaurierung der verschiedenen 
 Gebäude mit großen Schritten voranbrachte.\n\nQuelle: Stadt- und Regiona
 lmuseum Perleberg\, E-Mail vom 08.07.2024 | 10:35 Uhr\nFür den Vortrag am
  15. Juli 2024 um 19 Uhr im Stadt- und Regionalmuseum bitten wir wie immer
  um rechtzeitige Anmeldung via Telefon 03876/781422 oder E-Mail museum@sta
 dt-perleberg.de.\n
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