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SUMMARY:Vortragsveranstaltungen - Stadt u. Regionalmuseum Stadt Perleberg -
  Garnisongeschichte Perlebergs -
DESCRIPTION:Stadt u. Regionalmuseum Stadt Perleberg informiert\nLiebe Freun
 de unseres Hauses\,\nder Herbst ist da und heute gab es schon um Perleberg
  herum den ersten Frost. Die Tage werden kürzer und wir möchten Sie noch
  sehr gern auf zwei Vortragsabende hier im Museum hinweisen. Sie stehen im
  Zusammenhang mit Perlebergs langer Tradition als Garnisonstadt.\nWir arbe
 iten derzeit mit Hochdruck an der Vorbereitung einer neuen Sonderausstellu
 ng zur Garnisonsgeschichte Perlebergs bis 1945. Die Aufarbeitung des Thema
 s und die Recherchen dazu nehmen mehr Zeit in Anspruch\, als gedacht\, da 
 es nebenher im laufenden Museumsbetrieb geschieht. Es erwartet Sie allerdi
 ngs eine fundierte und schön gestaltete Ausstellung mit erstmals seit Jah
 rzehnten wieder in den Focus gerückten Exponaten der Perleberger Militär
 geschichte und schönen Neuerwerbungen und Leihgaben zum Thema. Sobald abs
 ehbar ist\, dass die Ausstellung fertig dasteht\, laden wir rechtzeitig zu
 r Eröffnung mit einem Vortrag und Rundgang gesondert ein.\nPerleberg war 
 seit dem 18. Jahrhundert immer wieder Garnison für preußische Truppen\, 
 ab 1772 bis 1806 dauerhaft für die gelben Kürassiere\, dann wieder nur s
 poradisch\, mit wechselnden Einheiten\, vor allem bei Manövern. Ab 1860 b
 is 1997 war die Stadt dann wieder dauerhafte Garnison für eigene und frem
 de Truppen. 1860 bis 1890 für Ulanen und von 1890 bis 1918 für die Felda
 rtillerie\, für die 1903 bis 1909 ein stadtbildprägendes Kasernement erb
 aut wurde. Die Stadt hatte vor allem in preußischer Zeit wirtschaftlich v
 on der Garnison profitiert\, bis 1914 in besonderem Maße auch kulturell\,
  städtebaulich und gesellschaftlich. Davon wird die Sonderausstellung im 
 Detail berichten. Vorab nur so viel: Die Kaiserlichen Kasernen in Perleber
 g entstanden 1903 bis 1909 und stellen ein unverzichtbares städtebauliche
 s Ensemble von außerordentlicher architektonischer Qualität dar. Neben K
 irche und Rathaus prägen sie bis heute die Silhouette der Stadt. Ihre bew
 usst auf städtische Architekturformen des Mittelalters zurückgreifende a
 rchitektonische Durchgestaltung in Form und Materialwahl spricht für die 
 heute unerreichte Qualität der Baumeister und Handwerker der damaligen Ze
 it mit hohen ästhetischen und nachhaltigen Ansprüchen. Nachhaltig vor al
 lem\, weil die Bausubstanz bis auf den heutigen Tag trotz aller Extremnutz
 ungen nach 1945 und inzwischen 30-jährigem Leerstand solide dasteht. Der 
 Bau dieser großräumigen\, bis 1992 ausschließlich militärisch genutzte
 n Anlage war eine besondere Leistung der Stadt Perleberg. Die damaligen St
 adtväter verstanden es\, diesen Kasernenbau zum Anlass zu nehmen\, um wic
 htige städtische Infrastruktur- und Modernisierungsvorhaben gleichzeitig 
 umzusetzen. So liefen parallel zum Bau der Kasernen in der Stadt umfangrei
 che Baumaßnahmen für die erstmalige Verlegung eines flächendeckenden Ka
 nalisations- und Wasserleitungssystems für Altstadt und Vorstädte mit de
 r auch der Bau eines Wasserwerkes\, eines Wasserturms und einer Kläranlag
 e einhergingen. Das beim Kasernenbau entdeckte eisenzeitliche Flachgräber
 feld gab im Übrigen den Anstoß dafür\, 1905 ein eigenes Museum zu grün
 den: unser heutiges Stadt- und Regionalmuseum.\n\n\n[caption id="attachmen
 t_6560" align="alignleft" width="387"] Perleberg\, Abteilungskaserne des F
 eldartillerie-Regiments Nr. 39\, Blick von der Graf-Haeseler-Straße (heut
 e Karl-Liebknecht-Straße) in die Kurmärker-Straße\, um 1910. Foto: Arch
 iv Stadt u. Regionalmuseum Stadt Perleberg[/caption]\nAm 20. November 2023
  um 19:00 Uhr spricht dann Frank Riedel zum Thema „Kaiserliche Kaserne
 n in Brandenburg. Geschichte und neue Nutzungen in Potsdam\, Neuruppin\, R
 athenow und Brandenburg a. d. Havel“. Im Land Brandenburg gibt es eine h
 ohe Baukultur während der Kaiserzeit\, dies gilt in herausragendem Maße 
 auch für die ehemaligen preußischen Militärbauten\, sichtbar vor allem 
 in der Landeshauptstadt Potsdam\, aber auch in der Provinz. Bis zum Umzug 
 des Landtages in das neue Potsdamer Schloss residierten alle drei Verfassu
 ngsorgane in Militärgebäuden. Der Brandenburger Landtag (Legislative) ha
 tte seinen Sitz in der ehemaligen Kriegsschule\, die Staatskanzlei der Lan
 desregierung (Exekutive) residiert in der ehemaligen Kadettenanstalt und d
 as Brandenburgische Landesverfassungsgericht (Judikative) befindet sich in
  der ehemaligen Militärspeiseanstalt. Innovative Nutzungen preußischer K
 asernen\, finden sich auch in Neuruppin\, in Rathenow und in Brandenburg /
  Havel. In der Stadt Brandenburg wandelte sich eine Kürassier-Kaserne zu 
 einem Wissenschafts-Campus. Von diesen und anderen stadtbildprägenden Kas
 ernenbauten jener Zeit in den Provinzstädten der Mark Brandenburg handelt
  der Vortrag von Frank Riedel.\nZu beiden Veranstaltungen bitten wir für 
 eine bessere Planung um Ihre vorherige Anmeldung\, telefonisch oder via Ma
 il. Der Eintritt für jede Veranstaltung kostet 5\,00 Euro\, ermäßigt 3\
 ,00 Euro.\nWir freuen uns auf Ihren Besuch und zwei informative Vortragsab
 ende.\nMit freundlichen Grüßen\nim Auftrag\nHerr T. Foelsch\nWiss. Mitar
 beiter des Museums
LOCATION:Stadt- und Regionalmuseum Perleberg\, Mönchort 7-11\, Perleberg\,
  Brandenburg\, 19348\, Prignitz\, Deutschland
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