Heimatverein macht alten Domfriedhof frühlingsfit

Text: Wolfgang Masur
Foto: Wolfgang Masur
Volksstimme, Do., 29. März 2018, Seite 15, Elb-Havel-Echo

Heimatverein macht alten Domfriedhof frühlingsfit                            Foto: Wolfgang Masur

Zum ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr hatten sich einige Mitglieder des Havelberger Heimatvereins auf dem alten Domfriedhof getroffen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde kräftig zugepackt und auf dem sehr großen Areal, das eine grundhafte Neugestaltung zur Bundesgartenschau 2015 erhielt, waren schnell die ersten Erfolge zu sehen. Der Heimatverein hat sich nach der BUGA dazu bereit erklärt, das Gelände in Schuss zu halten. „Wir machen heute eine Grundreinigung, bei der das alte Laub wegkommt und die Beete gereinigt werden. Zum Osterfest soll hier alles ansehnlich sein und daher haben wir auch schon die Parkbänke aufgestellt“, so Organisatorin Waltraud Gennermann. Der nächste Arbeitseinsatz soll bereits in vier Wochen stattfinden und dazu werden dann auch mehr Helfer erwartet.

Freiwillige Helfer sorgen für einen gepflegten Domfriedhof

Text und Foto von Andrea Schröder
Volksstimme, Samstag, 9. Dezember 2017, Seite 15, Elb-Havel-Echo

Monika Reder und Ilse Karpowitz freuen sich über den Volksstimme-Blumenstrauß des Monats Dezember

Waltraud Gennermann (links) überreicht beim letzten Arbeitseinsatz dieses Jahres auf dem Domfriedhof den „Blumenstrauß des Monats“ an Ilse Karpowitz.

Havelberg Ja, verdient haben sich den „Blumenstrauß des Monats“ der Volksstimme alle Helfer, die seit dem Ende der Bundesgartenschau die Pflege des alten Domfriedhofes in Havelberg ehren-amtlich übernommen haben. Der Heimatverein hat das Areal in seine Obhut genommen und kümmert sich darum, dass es stets gut gepflegt und weiter gestaltet wird. „Es sind nicht nur Mitglieder des Heimatvereins, die dabei helfen, sondern auch andere, denen die

Pflege des Domfriedhofes am Herzen liegt. Dazu gehören von Anfang an Ilse Karpowitz und Monika Reder. Ihnen wollen wir stellvertretend für alle Helfer mit dem Blumenstrauß des Monats‘ Dankeschön sagen.“
Den letzten Arbeitseinsatz dieses Jahres nutzte der Heimatverein dafür. Dieses Mal konnte Monika Reder nicht mit beim Harken des vielen Laubes helfen. Somit überreichte Waltraud Gennermann einen Teil des Blumengrußes an Ilse Karpowitz. Am Abend überbrachte die Volksstimme Monika Reder den zweiten Strauß. Beide waren völlig überrascht und meinten, dass das doch gar nicht nötig wäre und alle diese Ehrung verdient hätten. Sie machen das doch gern.
Waltraud Gennermann erinnert sich noch an das erste Treffen mit beiden Frauen, die da-mals fragten, ob sie denn beim Arbeitseinsatz mitmachen dürfen. Natürlich durften sie. Schließlich wird jede helfende Hand gebraucht. Sei es im Frühjahr, um die Beete und Wege vom restlichen Herbstlaub zu befreien und sie fit zu machen für die Saison, das Beschneiden der Büsche und die Pflege der Pflanzen, das Gießen bei Trockenheit im Sommer, das Har-ken der Wege oder im Herbst dann das Zusammenharken der vielen herunterfallenden Blät-ter und Kastanien.

Auch Monika Reder freut sich über den „Blumenstrauß des Monats“

„Die Buga hat für Havelberg so schöne Areale gebracht, die natürlich gepflegt werden müssen. Da helfen wir gern“, sagt Ilse Karpowitz. Ihr ist daran gelegen, dass alles schön bleibt. „Die Buga war wunderschön. Viele Verwandte sind hier gewesen und waren begeis-tert.“ Gartenarbeit macht sie gern. Ansonsten geht sie jeden Morgen ein, bis anderthalb Stun-den walken. Viele Jahre hat sie bei der Liedertafel mitgesungen, inzwischen ist sie dort mit Birgit Schulz Kassiererin. Sie freut sich ebenso wie Monika Reder, die im Chor noch fleißig mitsingt, auf das Weihnachtskonzert am nächsten Sonnabend, 16. Dezember, ab 15 Uhr in der Aula des Schulzentrums.
Monika Reder, die ansonsten regelmäßig Fahrrad fährt, liebt solche Gartenarbeiten wie die auf dem Domfriedhof. „Da kann ich mich richtig auspowern. Es macht Spaß, jeder sieht die Arbeit und weiß, was zu tun ist. Und nach einer Stunde ruft Frau Gennermann zu Kaffee und Kuchen und dann geht‘s gleich noch besser.“ Und weil sie gern backt, steuert auch Monika Reder immer mal eine süße Leckerei für alle Helfer bei. Wenn im Frühjahr die Arbeitseinsätze beginnen, sind auch die beiden Geehrten wieder mit dabei.

Jede Menge Laub entsorgt

Text und Bild von Andrea Schröder (ans)
Volksstimme, 26. November 2016, Seite 20, Elb-Havel-Echo

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Mindestens 40 Big Bags mit Rasenschnitt und Laub sind auf dem alten Domfried-hof entsorgt worden. Am Mittwoch hatte der Heimatverein Havelberg zum letzten Arbeits-einsatz für dieses Jahr aufgerufen.Mitglieder und andere Helfer harkten nochmals Mengen
an Laub zusammen und sammelten Kastanien auf. Die nimmt Heinz Wojtalla mit zu seinem Wildgehege in Dahlen. „Wir waren immer gut zehn Leute bei den Arbeitseinsätzen, zu denen
wir einmal im Monat aufgerufen haben“, berichtet Waltraud Gennermann. Der Heimatverein wird die Pflege des ehemaligen Buga-Areals 2017 fort
setzen und plant auch das Pflanzen von Strauchern.

Havelberg-Bänke laden auf dem Domfriedhof zum Verweilen ein

160510-Wolfgang Masur- Havelberg-Bänke-1Text und Bilder von Wolfgang Masur
Volksstimme, 10. Mai 2016, Seite 13, Elb-Havel-Echo

Mit dem alten Domfriedhof hat die Stadt für die Zeit nach der Buga eine einladende grüne Oase erhalten, die zum Wandeln und Verweilen einlädt. Damit das ehemalige Buga-Areal weiterhin gepflegt ist, treffen sich Mitglieder des Heimatvereins regelmäßig zu Arbeitseinsätzen. Dieser Tage waren es sechs Frauen und Männer, die die Beete von Unkraut befreit haben. Wenn die Frühblüher verblüht sind, werden sie abgeschnitten. „Schon bald wird die Sommerblüte hochkommen, einige Pflanzen treiben schon“, ist Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Nisch zuversichtlich, dass die öffentliche Parkanlage auch in den nächsten Monaten Spaziergänger einladen wird, das hübsch gestaltete Areal zu nutzen. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes hatten auf dem Domfriedhof schon zwei von den schönen Buga-Bänken aufgestellt. Zwei weitere kamen auf Wunsch des Heimatvereins hinzu. Die Vereinsmitglieder Jürgen Gennermann und Alfred Liedtke stellten sie kürzlich auf. „Es sieht sehr schön aus und wir hoffen, dass sich immer mehr Havelberger anschließen, um das zur Buga Geschaffene weiterhin zu erhalten.“