Aufruf zur Spenden für die „Gedenktafel für die Gefallenen des Befreiungskrieges 1813/14“

Spenden Aufruf – „Gedenktafel für die Gefallenen des Befreiungskrieges 1813/14“

Kirchenraum mit Apsis, auf der linken Seite hinten befindet sich die zu restaurierende Gedenktafel für die Gefallenen des Befreiungskrieges 1813/14 – Foto entstand nach 1921 Foto: Reproduktion

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Unterstützer aus nah und fern!

Der Havelberger Heimatverein e.V. möchte der Evangelische St.-Marien-St.-Laurentius-Gemeinde Havelberg bei der Realisierung der Restauration und des wieder Anbringens der „Gedenktafel für die Gefallenen des Befreiungskrieges 1813/14“ in der Stadtkirche St. Laurentius unterstützen.
Ein erster Schritt wurde bereits auf unserer unsere diesjährige Exkursion mit der Reederei Kaiser in das Naturschutzgroßprojekt Untere Havel getan. Die Mitglieder und Freunde des Heimatvereins spendeten hier bereits spontan 104,50 €. Dieses Ergebnis möchten wir noch ein wenig ausbauen.

Bitte unterstützen Sie den Heimatverein HAVELBERG e.V. durch eine Spende!
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Für die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden bis 200,- € genügt der Überweisungs- oder Einzahlungsbeleg der Bank.
Für Spenden ab 200,- € erhalten Sie von uns automatisch eine Spendenquittung zugeschickt. Vergessen Sie bitte nicht, Ihren Namen und Ihre Adresse bei der Überweisung anzugeben. Nur so können wir Ihnen eine Spendenquittung zusenden!

Ich danke bereits an dieser Stelle für die Unterstützung.

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Aufruf zur Spenden für den „HAVELBERGER WEGWEISER“

Links ist der BUGA-Wegweiser zusehen und recht der Entwurf für die neugestalteten „HAVELBERGER-Wegweiser“. Entwurf: Frank Ermer

Spenden Aufruf – „HAVELBERGER WEGWEISER“

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Unterstützer aus nah und fern!

Im vergangenen Jahresbrief haben wir um eine Spende für den Havelberger Wegweiser gebeten. Die eingegangenen Spenden für die neu zu gestaltenden Wegweiser erbrachten insgesamt 865,00 €. Im Jahr 2017 wurden 285,00 € und 2018 580,00 € gespendet. Wir bedanken uns recht herzlich bei den zahlreichen Spendern für die Unterstützung. Um unser Vorhaben jedoch Realität werden zu lassen, benötigen wir weiterhin ihre weitere Unterstützung. Bis zur Umsetzung fehlen uns noch 2.000,00 €.

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Up Platt: De Wiehnacht kümmt bald

Text und Bild von Wolfgang Masur
Volksstimme, Mittwoch, 5. Dezember 2018, Seite 19, Elb-Havel-Echo

Der Havelberger Heimatverein hatte zum diesjährigen Abschluss der plattdeutschen Nachmittage in den Paradiessaal am Dom eingeladen

Trotz der vielen Veranstaltungen, die am Wochenende in der Region stattfanden, war der vorweihnachtliche Plattnachmittag des Havelberger Heimatvereins gut besucht.

Die plattdeutsche Singegruppe des Heimatvereins, unter musikalischer Leitung von Eckard Glasow, umrahmt traditionell die plattdeutschen Beiträge. Sie hält musikalisch die Erinnerung an Magarete Bartels, dem Gretschen mit dem Treckfiedel. lebendig, die viele Melodien zu den Liedern geschrieben hatte. Fotos: Wolfgang Masur

Havelberg • Im weihnachtlich geschmückten Paradiessaal des Havelberger Dom begrüßte die plattdeutsche Singegruppe, unter der musikalischen Leitung von Eckard Glasow, mit dem „Good’n Oabend, schön Oabend, de Wiehnacht kümmt bald“ die Freunde der plattdeutschen Sprache aus Nah und Fern. Christina Blume begleitete die Singegruppe auf der Gitarre.
Mit den Worten: „An diesem ersten Adventswochenende sind viele Gäste gekommen, um sich gemütlich bei Kaffee und Kuchen sowie der Plattsnackerie un Singerie auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Eine besondere Freude ist es, dass unsere Sangesfreundin Margitta Piontek nach langer Krankheit heute wieder mitsingt“, begrüßte die Leiterin der Plattsnacker, Heide Schumann, die Besucher. Sie sprach auch die Verbundenheit zu den Plattdeutschfreunden aus der Umgebung an und begrüßte Annemarie Ostermeier aus Kyritz, Manfred Nebelin aus Quitzöbel sowie Edith Läufer und Elke Joachim aus Klietz. Die Jugend war durch Antonia Lösch vertreten, die am heutigen Dienstag zum Landeswettbewerb nach Magdeburg fährt. Heide Schumann bedankte sich bei Küster Andreas Engel, der den Nachmittag im Paradiessaal vorbereitet hatte, und bei den zahlreichen Frauen, die den leckeren Kuchen gebacken hatten.
Mit einer dreiteiligen Geschichte, die schon über einhundert Jahre alt ist, bei dem sie in den kleinen Pausen von Eckard Glasow am Keyboard begleitet wurde, erfreute Heide Schumann die Anwesenden. Plattdeutsche Geschichten und Gedichte veranlassten die Zuhörer immer wieder zum Applaudieren und oft hallte auch ein lautes Lachen durch den Paradiessaal. Heide Schumann und Antonia Lösch füllten die kleinen musikalischen Pausen mit plattdeutschen Gedichten aus.

Antonia Lösch ist mit Feuer und Flamme beim Plattdeutsch dabei.

Zwischen den Beiträgen hatte Heide Schumann Gedichte auf Platt vorgelesen.

Elke Joachim ist bei den Plattnachmittagen immer mit vertreten.

Die Klietzerin Edith Läufer ist oft bei den Havelbergern mit ihren amüsanten Erzählungen zu Gast.

Er könnte stundenlang „up Platt“: Manfred Nebelin aus dem benachbarten Quizöbel.

Eine „Ikone“ der plattdeutschen Sprache ist Annemarie Ostermeier aus Kyritz.

Plasteauto hupt auf dem „Pott“

Der Quitzöbler Manfred Nebelin überzeugte mit kräftiger Stimme in seinem Beitrag über das Fürchten und einem Gedicht vom Weihnachtsmarkt. Edith Läufer hatte in ihrer Kurzgeschichte auf Platt festgestellt, das es im Leben oft rauf und runter geht. Sie erzählte aber auch noch eine private lustige Begebenheit vom Läuferhof. Weihnachtliche Lieder und auch den weißen Winterzauber brachten die Singegruppe zu Gehör. Beim „Süßer die Glocken nie klingen“ sangen alle Gäste mit und die Vorweihnachtszeit wurde durch das erste brennende Licht am Adventskranz im Paradiessaal unterstrichen. Annemarie Ostermeier war in ihrem tollen Beitrag nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, sondern sie erzählte auch von einem Kind, das ein Plasteauto verschluckte und auf dem „Pott“ kündigte sich das Plasteauto mit „Hupen“ wieder an.
Nächster Platttreff im Frühjahr 2019
Den musikalischen Schlusspunkt bildeten die Worte: „Wi wünschen nu frohe Wiehnacht un ean Goodet nieget Joahr!“ Für alle Plattsnacker und der plattdeutschen Singegruppe gab es viel Applaus und der gemütliche, vorweihnachtliche Nachmittag ging viel zu schnell zu Ende.
Der nächste Plattnachmittag findet dann im Frühjahr statt und wird, so wie immer, rechtzeitig angekündigt.

Heimatfreunde starten in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Spendenaktion

Text und Fotos: Ingo Freihorst
Volksstimme, Mo., 01. Oktober 2018, Seite 15, Elb-Havel-Echo

Heimatfreunde starten in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Spendenaktion

Wie weit die Renaturierung der Unteren Havel fortgeschritten ist, erlebten Mitglieder und Freunde des Havelberger Heimatvereins bei einem Schiffsausflug.

Schifffahrt von Havelberg ins Naturschtzreservat. Hier kurz vor der Brücke nach STRODEHNE.

Havelberg Das sonnige Herbst-wetter war wie geschaffen für diesen Ausflug des Havelberger Heimatvereins, welcher diesmal in die nähere Umgebung der Hanse- und Domstadt führte. Knapp 100 Mitglieder und Freunde hatten sich auf der MS „Elbkaiser“ der Tanger-münder Reederei von Roland Kaiser eingefunden. Das im Winter-hafen vor Anker liegende Schiff war in diesem Jahr übrigens etwas mehr beansprucht worden, da wegen des Niedrigwassers der Elbe in Tangermünde keine Ausflüge möglich waren.

Vereinsvorsitzender Frank Ermer ließ es sich nicht nehmen, neben den obligatorischen Informationen des Personals auch über die laufende Renaturierung der Unteren Havel zu informieren. Das etwa 19 000 Hektar umfassende Projektgebiet erstreckt sich von Pritzerbe bis Quitzöbel. Träger ist der Naturschutzbund Nabu. Das Projektbüro befindet sich in Rathenow.

Die Heimatfreunde auf dem „Elbkaiser“ sahen, dass etliche Sandstrände entstanden sind, wo in der DDR noch Steinpackungen die Ufer vor dem Wellengang der nach Westberlin fahrenden Tanker schützten. Doch ist seit der Wiedervereinigung der Schiffsverkehr rapide zurückgegangen, so dass die Havelwasserstraße herabgestuft wurde und nur noch dem Wassertourismus vorbehalten sein wird.

Eine der ersten Maßnahmen, welche fertiggestellt wurde, war die Petroleuminsel in Havelberg. Ein Altarmanschluss, wie er inzwischen auch in Vehlgast mit der Schaffung der Drosselinsel erfolgte. Hier war zu sehen, wie die jungen Bäume trotz der diesjährigen Dürre gut angewachsen sind. Teils waren aber auch Nachpflanzungen nötig gewesen.

Die Arbeiten an der Havel werden dieser Tage für dieses Jahr beendet, da Mitte Oktober der Winterstau beginnt. „Bis 10. Oktober sollen alle Baustellen beräumt sein“. Im Vorjahr waren sie wegen der vielen Niederschläge abgesoffen, deshalb wollte er dieses Jahr auf Nummer sicher gehen. In dieser Woche erfolgt die Abnahme der Arbeiten zwischen Strodehne und der Dossemündung bei Vehlgast. So wurden vor der Strodehner Havelbrücke das Deckwerk entfernt, eine Flutrinne angelegt und Verwallungen beseitigt, ein Nebengerinne geschaffen sowie das Flussbett eingeengt. Wie bei Vehlgast entstand hier eine Betonbrücke, damit die Landwirte auf ihre

Der Vorsitzende mit der Spendenbox, auf der Abbildungen aus der Stadtkirche St. Laurentius nach 1921 zu sehen sind.

Flächen kommen.

Frank Ermer nutzte die Gelegenheit auch, um eine neue Spendenaktion zu starten: In Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde sollen zwei Gedenktafeln, die einst in der Stadtkirche hingen, wieder hergestellt werden. Zuerst die kleinere mit den Namen der im Befreiungskrieg gegen Napoleon (1813 bis 1815) gefallenen Havelberger. Die größere Tafel erinnerte an die über 182 gefallenen Havelberger im Ersten Weltkrieg.
Weiterhin läuft die Spendenaktion für die Wegweiser, welche in Havelberg aufgestellt werden sollen. In diesem Monat ist zudem eine Stadtführung zu den Projekten des Heimatvereins geplant.